Erfolgsaussichten

Bei mehr als jeder dritten Patientin kann allein durch den Ersatz der hinteren Haltebänder, die Kontinenz wieder hergestellt und eine Heilung erzielt werden.

Bei den anderen Patientinnen muss zusätzlich auch das vordere Bändchen ersetzt werden. Ob dies notwendig ist, zeigt sich direkt nach dem Eingriff. Kommt es z. B. beim Husten oder Niesen nicht zu ungewolltem Urinverlust, ist dies ein Hinweis darauf, dass das vordere Halteband intakt ist. Es sind dann keine weiteren Maßnahmen notwendig. Verliert die Patientin hingegen unter Belastung ungewollt Urin, muss man davon ausgehen, dass auch das vordere Band defekt ist. Um die volle Funktionsfähigkeit und die Kontrolle über die Blase wieder herstellen zu können, ist ein Ersatz des vorderen Bandes notwendig. Dieser kleine Eingriff wird einige Wochen nach der ersten OP durchgeführt.

Hinteres band ersetzt

Hinteres Band ersetzt

Hinteres band gerissen

Hinteres Band gerissen

Mit der Methode CESA / VASA können ca. 75 % aller Frauen von ihrer Dranginkontinenz geheilt werden und anschließend wieder uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Das zeigen Ergebnisse wissenschaftlicher Studien und die Erfahrung mit der OP-Methode seit 2007.